Rezept: Grießschnitten

An Grieß kommt man bei der klassischen Beikosteinführung eigentlich nicht vorbei. Er ist fester Bestandteil des abendlichen Milchbreis, sättigt gut und ist gut verträglich. Für Babys und Kinder, die keinen Brei mögen, gibt es eine Alternative. Grießschnitten! Schnell gemacht, toll vorzubereiten und sehr variabel.

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Das Grundrezept ist so einfach wie Grießbrei kochen und die Zutaten die Selben:

  • 200 ml Milch (Vollmilch oder Pflanzenmilch)
  • 4 gehäufte Esslöffel Grieß (Weichweizen oder Dinkelgrieß)

Man kocht den Grieß unter ständigem Rühren für ca. 2-3 Minuten auf, anschließend kann man je nach Geschmack noch verschiedenes Obst, Nussmuß oder zum Beispiel ein wenig Kokosflocken unterrühren. Nun gibt man die Masse in einen tiefen Teller oder eine kleine Auflaufform und lässt das Ganze für eine Stunde im Kühlschrank auskühlen. Nun nur noch in Schnitten schneiden oder mit Backförmchen ausstechen – fertig!

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Rezept: Zuckerfreie Joghurt-Torte mit Beeren

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Vor genau einem Monat haben wir den ersten Geburtstag unserer Tochter gefeiert. Zu einem Geburtstag gehört natürlich eine ordentliche Torte. Leider sind diese oftmals ein bisschen zu süß und mächtig für den kleinen Magen. Ich habe ein bisschen rumprobiert – den Haushaltszucker habe ich mit Bananen und Datteln ersetzt. Wirklich gesund im eigentlichen Sinne ist die Torte trotz einer ordentlichen Ladung Obst natürlich trotzdem nicht, aber davon lassen wir uns den Spaß natürlich trotzdem nicht verderben! Achso – gebacken werden muss übrigens nix. Nichts kann anbrennen, falls dein Kind aufwacht, herrlich oder? Continue reading

Rezept: Blaubeer-Pfannkuchen

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Okay, das ist zugegeben ein Rezept für ein eher mittelgroßes Zeitfenster. Zum Beispiel an einem schönen Sonntagmorgen. Oder für die Elternzeit. Oder für.. ach was! Pfannkuchen sind immer die beste Früchstückswahl und wenn man ein bisschen mit den Zutaten variiert, können sie sogar ansatzweise gesund sein.

Einen Teil des Mehls habe ich mit Hirseflocken ersetzt – sorgt für einen kernigen, leicht nussigen Geschmack und liefert Eisen. Continue reading

Rezept: Kräuter-Polentaplätzchen auf Sommergemüse // Welcome back!

Long time no see!

Da hab ich so motiviert gestartet und dann passierte so manches, was meine Pläne bezüglich des Bloggens durcheinander gebracht hat.

1. Das Babymädchen hat sich dazu entschieden, nicht mehr alleine Mittagsschlaf zu machen. Auch diesen Post tippe ich einhändig.

2. Das Essen muss jetzt nicht nur vegetarisch, stilltauglich, gesund und einfach sein – zusätzlich seit nun mehr 3 Monaten auch noch babytauglich. Die ersten Breiversuche haben hier niemanden glücklich gemacht. Also: Baby led weaning! Mehr dazu an anderer Stelle!

3. Der Laptop ist kaputt gegangen.

Aber jetzt endlich zum Rezept!


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Polenta hatte ich lange nicht wirklich auf dem Schirm, da ich Mais nicht so wirklich gerne mag. Das war ein großer Fehler, wir sich heraus gestellt hat! Polenta ist eine sehr wandelbare Zutat, die gut sättigt. Allerdings braucht es ein wenig Vorbereitungszeit. Dieses Gericht lässt sich aber wunderbar am Abend vorher vorbereiten. Polenta lässt sich auch von kleinen Händchen gut in Richtung Mund befördern und ist so schon für die kleinsten Familienmitglieder geeignet. Desweiteren ist sie gut verträglich.

Wenn Du noch nie etwas von BLW gehört hast, informiere Dich bitte, bevor Du dieses Rezept für dein Baby ausprobierst. Auch hier werden bald mehr Infos zum Thema folgen.

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Für ein Baby und zwei normale Portionen braucht man:

150 g Polenta

Kräuter, TK oder frisch

Parmesan, optional

300g Tomaten

1 große Zucchini

Zwiebeln und Knoblauch (wenn Baby und Mama die vertragen)

einen Bund grünen Spargel

Pflanzenöl

Die Polenta nach Packungsangabe in Wasser (ohne Salz) zubereiten. Je nach Gusto verschiedene Kräuter in die Masse einrühren, wir haben Schnittlauch und Petersilie verwendet. Nun eine kleine Portion abnehmen und ca. 1-2cm dick auf einem Teller oder in einer kleinen Auflaufform austreichen. Die restliche Polenta kann nun mit etwas Parmesan, sowie Salz und Pfeffer nach Geschmack gewürzt werden. Dann ebenfalls auf einer glatten Fläche austreichen und auskühlen lassen. Das dauert in der Regel nicht länger als eine Stunde.

Nun kommt das Gemüse dran. Spargel nach Notwendigkeit schälen (ist bei frischem grünen Spragel aber nicht notwendig). Alles in mundgerechte Stücke schneiden. Es bietet sich an, einen Teil der Zucchini so zu schneiden, dass sie gut mit kleinen Patschehändchen gehalten werden kann, gerade wenn dein Baby gerade erst mit dem Essen begonnen hat. Alles schonend in Pflanzenöl (Olive oder Raps) in einer Pfanne anbraten. Grüner Spargel muss übrigens nicht gekocht werden.

Nun die Polenta in Schnitten schneiden oder mit einem Glas austechen und ebenfalls kurz von beiden Seiten anbraten. Fertig!

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Rezept: Rote Bete – Smoothie

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Ich gehöre gleich zu mehreren vermeintlichen Risikogruppen für Eisenmangel – ich bin eine Frau, ernähre mich vegetarisch und stille. Weil man einen Eisenmangel generell nicht und schon gar mit einem kleinen Baby gebrauchen kann, versuche ich immer mehr eisenreiche Lebensmittel in meinen Speiseplan zu integrieren. So zum Beispiel mit diesem herrlich pinken Smoothie, der mich an einem grauen Herbstmorgen wie heute gleich ein wenig fröhlicher macht. Neben roher roter Bete habe ich noch Mandelmilch und Himbeeren verwendet. Himbeeren und rote Bete sind nicht nur geschmacklich eine gute Kombination. Das Vitamin C in den Himbeeren hilft dem Körper, das Eisen besser aufnehmen zu können. Mandeln sagt man nach, die Muttermilch reichhaltiger zu machen.


Für ca. 500ml Smoothie benötigt man:

1 Knolle rohe rote Bete

1-2 Hände voll Himbeeren (frisch oder tiefgekühlt)

500 ml Mandelmilch

Honig oder Agavendicksaft (optional)

Die rote Bete schälen und vierteln. Gemeinsam mit den Himbeeren und der Mandelmilch in einem Mixer geben und solange mixen, bis eine gleichmäßige Flüssigkeit entstanden ist und keine Stückchen mehr im Smoothie schwimmen. Wer ungesüßte Mandelmilch verwendet, kann je nach Geschmack noch ein wenig Honig oder Agavendicksaft verwenden.

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Rezept: Ofenkartoffeln mit Avocado-Mango-Salat

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Gesund, ausgewogen und reichhaltig soll es sein. Wenn man die Schlagwörter “Stillen” und “Ernährung” googlet, bekommt man viele Ratschläge. Aber vorallem muss es eins: schnell gehen! Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber bei mir sind “schnell” und “ausgewogen” oftmals keine guten Freunde, wenn es um Essen geht. Die wenigsten Familien mit kleinem Baby haben die Zeit, lange am Herd zu stehen. Noch dazu fallen für viele stillende Frauen einige Lebensmittel weg, da das Baby sie nicht gut verträgt.

Grad in der Anfangszeit gabs bei uns vorrangig Nudeln, öfter mal Pizza oder einfach nur Brot. Das alles ist auch völlig in Ordnung, aber ein bisschen Abwechslung kann ja nicht schaden und tut gut. Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht und möchte hier auf meinem Blog gern Rezepte teilen, die fix zu machen, halbwegs gesund und gut vorzubereiten sind.

Das heutige Rezept ist mehr eine kleine Anregung und wirklich einfach zu machen.


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Man braucht für eine große Portion:

2-3 mittelgroße Kartoffeln

Olivenöl

Salz, Pfeffer

250 g Magerquark

Kräuter

eine halbe Avocado

eine halbe Kugel Mozzarella

das Viertel einer mittelgroßen Mango

Crema di Balsamico

den Saft einer halben Limette

Die Kartoffeln in dünne Spalten schneiden. Mit Olivenöl beträufeln, salzen und bei 200 Grad für ca 20-30 Minuten ab in den vorgeheizten Ofen, wie lang sie tatsächlich brauchen hängt von eurem Ofen und wie dick ihr die Kartoffeln geschnitten habt ab. In der Zwischenzeit machen wir uns an den Kräuterquark und den Salat.

Den Quark mit kleingeschnittenen Kräutern vermischen, ich mag die Kombination aus Schnittlauch, Petersilie und Basilikum. Dann salzen und pfeffern. Wem der Quark zu fest ist, der kann einen kleinen Schluck Milch in die Masse rühren. Anschließend die Mango, Avocado und den Mozzarella klein würfeln, vermischen und mit Crema di Baslamico und einem Spritzer Limette abschmecken. Fertig!

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